HONDA

HONDA NSA 700 A DN-01 2008

HONDA NSA 700 Logo

Einleitung

Rundum radikal neues Design. Maßgeschneiderter Sitzund Fahrkomfort, der instinktiv zum Aufsteigen und Losfahren einlädt. Sauberes Ansprechen auf jede Vorgabe des Fahrers und inspirierende Leistungsentwicklung bei jeder Drehung am Gasgriff, aber ... wo ist der Kupplungshebel? Und der Schalthebel scheint auch zu fehlen? Ja, ist das am Ende ein verkappter Roller?

Dass die neue DN-01 ein echtes Motorrad ist, beweist schon der erste Blick auf ihre rasante Concept-Bike- Optik, die langen und niedrigen Proportionen, die markanten 17-Zoll-Felgen und den kraftvollen V2-Motor. Und nach wenigen Fahrminuten stellt sich diese Frage sowieso nicht mehr. Aber ohne Kupplung? Ja, genau, denn die DN-01 nutzt die modernste Getriebeautomatik, die je für ein Kraftrad entwickelt wurde. Und die liefert die olle Power und Beschleunigungskraft ans Hinterrad, die Biker an „richtigen“ Motorrädern eben so schätzen. So entfällt die ständige Beschäftigung mit Kupplung und Schalthebel, und nichts lenkt mehr vom eigentlichen Erlebnis des puren Motorradfahrens ab.

Bei der ersten Präsentation der DN-01 auf der Tokio Motor Show 2005 galt sie natürlich bei vielen Beobachtern als typische Konzeptstudie, die nach Messeschluss rasch wieder in der Versenkung verschwinden würde. Denn die versprochene Kombination von echter Motorradleistung und stufenloser Getriebeautomatik schien doch zu schön um wahr zu sein, und Visionen dieser Art werden ja auf Messen ebenso regelmäßig proklamiert, wie sie dann wieder in Vergessenheit geraten. Nur den wenigsten war bewusst, dass HONDA das Projekt bereits seit mehreren Jahren mit konsequenter Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Richtung Serienreife steuerte. Das Ergebnis ist eine Maschine, die nicht nur mit dem radikalen Design der ursprünglichen Konzeptstudie glänzt, sondern auch die versprochenen technischen Innovationen und Komforteigenschaften straßenverkehrsgerecht und mit hohem Fahrspaßpotenzial umsetzt. Dabei steht die Modellbezeichnung „DN“ für „Dream New Concept“ und die „01“ unterstreicht den Beginn einer neuen Zeitrechnung im Bau leicht zu fahrender zukunftsorientierter Bikes, die jeder genießen kann.

Entwicklungskonzept

Ausgangspunkt für die Entwicklungsarbeit an diesem ganz neuen Motorradtyp war der Gedanke, sportliche Motorradleistung, relaxten Cruiserkomfort und die Bedienerfreundlichkeit eines Großrollers auf einen Nenner zu bringen. Zu den weiteren Vorgaben gehörten natürlich umweltverträgliche Abgaswerte und modernste Sicherheitsmerkmale. In der Summe sollte die neue Maschine das Optimum an heute machbarer Motorradperformance und Fahrvergnügen bieten.

Als prägendes Kriterium sollte dieser neue Motorradtyp auch eine neue Wertigkeit ausstrahlen, die sich in einem dynamischen Design und in seinen Fahrleistungen widerspiegelt. Stichworte für die Gestaltung der urbanen Optik des neuen Performance Cruisers waren „relaxed und cool“, „individualistisch“, „anspruchsvoll“ und „hochwertig“. Diese Zielvorgaben bestimmten jeden Schritt der Arbeit der Designer. Sie skizzierten eine auffällig organisch fließende Linienführung und eine noch nie da gewesene Form, die beim Betrachter instinktiv den Wunsch auslöst, aufzusteigen und loszufahren. Angestrebt wurde dabei ein ganzheitliches Motorraderlebnis mit einem Gefühl von ausgeprägtem Komfort und sicherer Kontrolle und Stabilität für Fahrer aller Erfahrungsstufen. Dafür sorgen unter anderem die niedrige Sitzposition und der gute Knieschluss, der die Einheit von Fahrer und Maschine unmittelbar spürbar macht sowie das gute Ansprechverhalten des Motors und die sicher kontrollierbare Handlichkeit der Maschine, die nachhaltig zum Gesamterlebnis beiträgt.

Wichtig war ebenfalls eine für jedermann einfache Bedienung im Sinne einer entspannten Fahrerlebnisses. Dazu gehören ein leichthändiges Manövrieren und ein souveränes Dahingleiten ohne jede Ablenkung über Geraden und durch Kurven. Diese ultimative Unbeschwertheit erforderte logischerweise den Verzicht auf die traditionelle Kupplungsschaltung, die seit Jahrzehnten einen wesentlichen Unterschied zwischen Motorrädern und anderen Kraftfahrzeugen markiert. Was es also nicht mehr geben sollte, waren rumpliges Gangeinlegen, lästiges Verschalten, peinliches Abwürgen, die Schalthebelscharte im Stiefelleder und die taube Kupplungshand. Dabei sollte die Maschine aber nicht einfach nur eine gutmütige Konstantleistung für komfortables Cruisen abliefern, sondern sich der jeweiligen Fahrsituation anpassen können, wenn beispielsweise sportlichere Leistung gefragt ist oder dem Fahrer auch mal spontan der Sinn nach manuellem Schalten steht.

Erfüllt werden sollte diese Zielvorgabe mit einem neuen Konzept für die Kraftübertragung bei Motorrädern, an dem HONDA seit über 20 Jahren kontinuierlich arbeitet. Eine neue Getriebeautomatik mit stufenlosem Übersetzungsverhältnis und entsprechend seidenweicher Kraftübertragung, die sich automatisch an die jeweilige Lastsituation anpasst und immer die richtige Kraft ans Hinterrad liefert, um jederzeit auch atemberaubend beschleunigen zu können. Unter der Bezeichnung HFT als Abkürzung für „Human-Friendly Transmission“ debütierte diese bahnbrechende Neuentwicklung auf der in 2005 erstmals gezeigten Konzeptstudie DN-01. Diese Getriebeautomatik ist gezielt darauf ausgelegt, die Lücke zwischen rollertypischem Bedienkomfort und motorradtypischer Leistung zu schließen. Die HFT verleiht der neuen DN-01 eine atemberaubende Beschleunigung bei extrem sauberen und kultivierten Schaltvorgängen. Das Ergebnis ist ein ganz neues Fahrleistungsniveau, das perfekt zu ihrem revolutionären Styling passt.

Die DN-01 feiert im Modelljahr 2008 ihre Premiere auf den breiten Boulevards und in den engen Gassen in ganz Europa. Konkurrenzlose Leistung und ein unvergleichliches Fahrerlebnis ergänzen sich mit einer markanten, sportlich-modernen Form - eine unwiderstehliche Einladung für viele Fahrer, die Freuden des Motorradfahrens auf einem neuen Roadster - bzw. „Ridester“ - ganz neu zu erleben. Die Zukunft ruft, und HONDA hat mit der DN-01 genau die richtige Antwort.

Ausstattungsmerkmale

Leistung

Styling

Motor

Zuständig für den Vorwärtstrieb der neuen DN-01 ist ein schlanker V-2-Motor mit 680 cm³ Hubraum und 52°- Zylinderwinkel. Bei dem beschleunigungsstarken Aggregat handelt es sich grundsätzlich um denselben Motor, der auch die erfolgreiche Deauville und Transalp antreibt. Ob Schaufahrten auf nächtlichen Boulevards oder komfortables Cruisen auf der Autobahn - dieses flüssigkeitsgekühlte Kompakttriebwerk stellt immer die richtige Leistung zur Verfügung. Dafür sorgen unter anderem eine elektronisch gesteuerte PGM-FIKraftstoffeinspritzung und Zylinderköpfe mit vier Ventilen für ungehindertes Ein- und Ausströmen von Kraftstoffgemisch und Abgas in und aus den Verbrennungskammern. So produziert jeder Dreh am Gasgriff einen spontanen Beschleunigungsschub mit hohem Fahrspaßpotenzial.

Niedrige Abgaswerte

Wie fast alle aktuellen Einspritzmotoren von HONDA erhielt auch der Antrieb der neuen DN-01 ein integriertes HECS3-Katalysatorsystem mit Lambdasonde und übertrifft damit mühelos die Forderungen der EURO-3-Abgasnorm. Der große 300-Zellen-Kat sitzt in der vorderen der beiden Kammern des Auspuffsystems. Das Gesamtsystem minimiert die Emission von Kohlendioxid (CO), Kohlenwasserstoff (HC) und Stickoxiden (NOx) ohne negative Auswirkung auf die elastische Leistungsabgabe des Motors.

Zwei Automatikschaltprogramme plus Schalten per Knopfdruck

Um alle Fahrerbedürfnisse abzudecken, bietet die HFT zwei vollautomatische Schaltprogramme an. Während „D“ (Drive) für den Normalbetrieb gedacht ist, steht das Schaltprogramm „S“ (Sport) für eine sportlichere Gangart mit rasanterer Beschleunigung. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit einer manuellen „Gangwahl“ in sechs Stufen per Knopfdruck. So unterstützt die HFT je nach Lust und Laune des Fahrers einen sportlichen oder einen relaxten Fahrstil. Man kann also beispielsweise dezent im Stil eines großen Rollers von zuhause losrollen, um dann bei passender Gelegenheit auf freier Strecke entweder das Schaltprogramm „Sport“ oder die manuelle Gangwahl zu aktivieren und es richtig krachen zu lassen.

Das Anlassen und Losfahren könnten nicht einfacher sein. Nach Betätigung des Anlassers einfach den „DN“- Schalter auf der rechten Seite des Schaltprogrammwählers betätigen, um die Automatik zu aktivieren. Das übliche „Klonk“ beim Einlegen des ersten Gangs entfällt, da die Automatik dies fast unmerklich erledigt. Zum Losfahren reicht jetzt ein kleiner Dreh am Gasgriff.

Innovatives „Lock-Up“-System

Die HFT der DN-01 verfügt auch über ein „Lock-up“-System, wie man es in ähnlicher Form auch bei Overdrive-Systemen im Automobilbereich findet. Hier dient diese Überbrückungskupplung allerdings dazu, die Motorkraft etwas straffer ans Hinterrad zu bringen, und die Beschleunigung ist entsprechend knackiger als bei anderen (Riemen-)Automatiksystemen. Auch das Herunterschalten am Berg erfolgt im Automatikbetrieb ganz einfach über den Gasgriff und dazu im Vergleich zu einem Schaltgetriebe völlig ruckfrei, da das System die Übersetzung fließend und stufenlos an die aktuelle Lastsituation anpasst. Gleichzeitig ist eine weitaus kraftvollere Beschleunigung gegeben als bei konventionellen Riemenautomatiken, wie sie beispielsweise im Rollerbereich üblich sind.

Leerlauf auf Knopfdruck

Die HFT garantiert nicht nur eine seidenweiche Betätigung der Hydraulikkupplung, sondern gestattet auch ein vollständiges Auskuppeln per Knopfdruck. In diesem mechanischen Leerlauf kann der Motor beim Halten auch ohne Bremsbetätigung im Leerlauf drehen oder auch hochgedreht werden. Dabei ist die HFT so programmiert, dass sie bei jedem Ausschalten des Motors in diesen mechanischen Leerlauf schaltet. So lässt sich die Maschine z.B. zum Abstellen leichter hin und herbewegen, da der Hinterradantrieb nicht mehr mit dem Getriebe verbunden ist.

Revolutionäres HFT Automatikgetriebe

Kennzeichnend für die Zukunftsorientierung der neuen DN-01 ist nicht so sehr der Motor als vielmehr ihre hochentwickelte HFT-Getriebeautomatik, wobei HFT für „Human-Friendly Transmission“ steht. Für diese absolute Neuentwicklung wurde das Motorgehäuse der DN-01 speziell angepasst. Es handelt sich bei dieser erstaunlich leichten Einheit weder um eine konventionelle Riemenautomatik, wie sie bei vielen Rollern verbaut wird, noch um eine Halbautomatik für kupplungsloses Schalten, sondern um eine hochentwickelte hydromechanische Automatik, die selbsttätig per Hydraulikkupplung die Übersetzung regelt. Das Ergebnis ist ein sauberes, kraftschlüssiges und kraftvolles Beschleunigungsverhalten auf sportlichem Niveau, wie man es sonst nur von manuellen Schaltgetrieben kennt.

Fahrwerk

Im Vergleich zu ihrer futuristischen Optik und der revolutionären HFT-Getriebeautomatik setzt die neue DN-01 bei Rahmen und Chassis eher auf bewährte Lösungen. Als solide Basis für den Motor, die Verkleidung und die Radaufhängungen ermöglicht der Doppelschleifenrahmen eine souveräne Beherrschung der Maschine bei praktisch allen Fahrbedingungen. Die hervorragende Steifigkeit des Rahmens und der nach vorn orientierte Schwerpunkt garantieren bei hohem Tempo eine ruhigere Straßenlage als bei praktisch allen großen Rollern und ermöglichen gleichzeitig ein agileres und leichteres Handling als andere Cruiser. Die cruisertypische Sitzposition und der motorradtypische Knieschluss lassen den Fahrer mit der Maschine eins werden. Auch die solide Handlingstabilität und der luxuriöse Fahrkomfort setzen in der Custom-Klasse einen neuen Standard.

Das verschraubte Rahmenheck trägt Fahrer und Beifahrer sicher und hält dabei bewusst nur den nötigen Abstand zum Hinterrad. Daraus resultiert eine angenehm niedrige Sitzhöhe von der aus man leicht mit den Füßen den Boden erreicht. So hat man auch eher das Gefühl, „in“ der Maschine, als nur „auf“ ihr zu sitzen. Diese Sitzposition und das leichte Handling verdankt die Maschine nicht zuletzt dem zweiteilig ausgeführten 15,1 Liter Tank, dessen Hauptvolumen im Chassis untergebracht ist, was zur erfolgreichen Massenzentralisierung beiträgt.

Relaxtes Handling für Sportliches Cruisen

Der mit 1.605 mm relativ lange Radstand und der Nachlaufwinkel von 28° bieten beste Voraussetzungen für Performance Cruising bei relaxtem und gut ansprechendem Handling mit einem soliden Lenkgefühl. Die 41-mm-Vorderradgabel verfügt über einen reichlich bemessenen Federweg und spricht sowohl bei Geradeausfahrt als auch auf sportlich angegangenen Kurvenparcours gut an. Für die sichere Führung des breiten Fünf-Doppelspeichen-Hinterrads wölbt sich eine mächtige Einarm-Schwinge um die wartungsfreie Kardanwelle - eine optisch markante Lösung mit exzellenten Fahreigenschaften. Der hinten aufgezogene Niederquerschnittreifen (190/50-17) passt sich nahtlos in diese Optik ein und ergänzt ideal das leichtfüßige Handling. Einen wichtigen Beitrag zum hohen Fahrkomfort leistet der innen platzierte Monoshock-Dämpfer mit 120 mm Federweg - auch diese Lösung sorgt für ein sehr aufgeräumtes Gesamtbild.

Kombiniertes Bremssystem CBS (in Deutschland nur als Combined ABS-Version erhältlich)

Die Standardversion der DN-01 bietet ein ausgezeichnetes Bremsgefühl mit guter Dosierbarkeit. Dafür sorgen vorne zwei leichte Dreikolbenbremszangen, die mit ihren Sintermetallbelägen auf große, schwimmend gelagerte 296-mm-Bremsscheiben greifen. Attraktive Sechspunktrotoren tragen mit zur Reduzierung der ungefederten Massen bei. Hinten wird die 276 mm-Bremsscheibe von einer an der Schwinge befestigten Zweikolbenbremszange gestoppt. Diese konventionelle Konstruktion bietet passend zum Fahrleistungspotenzial der neuen DN-01 eine sportliche Bremsleistung.

Ebenso wie bei anderen Modellen verbindet die bei der DN-01 verbaute Kombibremse CBS das Bremspedal mit dem mittleren Kolben der rechten Dreikolbenbremszange des Vorderrades. So wird bei kräftiger Betätigung der Hinterradbremse immer auch eine bestimmte Bremskraft auf das Vorderrad ausgeübt. Dabei sorgt ein Verzögerungsventil dafür, dass eine lediglich leichte Betätigung der Hinterradbremse, etwa beim Durchfahren einer Kurve, die Vorderradbremse nur wenig oder gar nicht in den Vorgang einbezieht.

Bei stärkerem Druck auf das Bremspedal wird die Vorderradbremse gerade so stark betätigt, wie es im Sinne eines zwischen Vorder- und Hinterrad ausgewogenen Bremsvorgangs erforderlich ist. Die übrigen fünf Kolben der beiden Dreikolbenbremszangen werden ausschließlich über den Handbremshebel angesteuert und funktionieren konventionell, liefern also eine starke und gut dosierbare Bremsleistung passend zum sportlichen Potenzial der DN-01.

Zusätzlich ist die DN-01 mit einer Feststellbremse ausgestattet, deren Hebel nur einen kurzen Handgriff erfordert. So lässt sich die Maschine im Stand noch leichter halten bzw. sicherer abstellen.

Combined ABS-Version

Die neue DN-01 ist optional auch mit dem hochentwickelten Combined ABS-Bremssystem von HONDA lieferbar. Hier ist die Funktion der bewährten Kombibremse um ein ABS-System für besonders kontrolliertes und sicheres Bremsen auch bei widrigen Bedingungen erweitert. Optisch unterscheiden sich die Standard-Version und die Combined ABS-Version nur durch die dezenten Impulsringe an den Bremsscheiben vorne und hinten, deren Umdrehungsgeschwindigkeit permanent von der ABS-Elektronik überwacht wird.

Der ABS-Teil des hocheffektiven Combined ABS Systems arbeitet genauso wie bei anderen ABS Modellen aus dem Hause HONDA. Beim Bremsen auf unebenem oder rutschigem Untergrund reagiert das hochpräzise System sofort auf kleinste Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen den beiden Rädern. Es erkennt jede Blockiertendenz bereits im Ansatz und moduliert dann die Bremskraft so, dass noch ausreichend Bremswirkung für eine saubere und gleichmäßige Verzögerung zur Verfügung steht. Dies vermittelt dem Fahrer eine größere Sicherheit für kritische Bremssituationen.

Ein sicheres Fahrgefühl erfordert eine in jeder Hinsicht zuverlässige Bremsleistung. Die hochwertige Combined ABS-Version der DN-01 bietet eine sauber dosierbare Kontrolle über das Bremssystem, so dass sowohl erfahrene als auch weniger erfahrene Biker in kritischen Situation jederzeit eine kraftvolle Bremswirkung abrufen können.

Styling

Mit ihrer durch und durch eigenständigen Optik verkörpert die DN-01 ein völlig neues Konzept im Motorradbau. Dabei vermischt sie Elemente aus dem Automobildesign mit modernem Motorradstyling zu einem organischen Ganzen mit stark individualistischer Ausprägung. Von der scharf gezeichneten Nase, die an einen Haifischkopf erinnert, verläuft die Linienführung in modernen und dynamischen Zügen bis zum Heck und verspricht unübersehbar ein ganz neues Fahrerlebnis auf zwei Rädern. Als solide Basis gestattet das lange und niedrige Chassis eine herrlich entspannte und relaxte Sitzposition und ein ebenso souveränes Handling, wobei man sich dank der futuristischen Verkleidung wie von einer schützenden Hülle umgeben fühlt.

Unterstrichen wird die Rasanz der Frontverkleidung von einem breiten Dreifachscheinwerfer von niedriger Bauhöhe, der sich wie ein hungriges Haifischmaul nach vorne streckt. Darin sitzen zwei kompakte Abblendscheinwerfer mit einem zentralen Fernscheinwerfer. Diese Kombination sorgt nicht nur für ausgezeichnete Fahrbahnausleuchtung bei Dunkelheit, sondern setzt auch bei Tage einen unübersehbar modernen optischen Akzent. Die Frontblinker sitzen in den weit nach außen platzierten Rückspiegeln, wo sie besonders gut sichtbar sind und die Maschine noch imposanter auftreten lassen.

Von der Frontpartie verlaufen die Linien in die muskulösen Schultern des Kraftstofftanks mit seinen deutlichen Einbuchtungen für einen engen und komfortablen Knieschluss. Der Tankdeckel verbirgt sich unter einer bündig abschließenden Klappe. Hinter der kompakt gehaltenen und dunkel getönten Windschutzscheibe bietet ein mit LEDs weiß hinterleuchtetes LCD-Cockpit alle für den Fahrbetrieb erforderlichen Informationen. Augenfällig ist hier vor allem die breit gefächerte Segmentanzeige der Motordrehzahl bis zum roten Bereich bei 7.800 min-1. Besonders leicht ablesbar ist auch die numerische Geschwindigkeitsanzeige in der Cockpitmitte. Links daneben sitzt ein zweifacher Tageskilometerzähler und rechts davon eine Kraftstoffanzeige mit sechs Segmenten. Weiter außen verfügt das Cockpit über alle üblichen Anzeigen einschließlich großer Blinkeranzeigen und einer „Neutral“-Anzeige.

Vom breiten und komfortabel geformten Fahrersitz erreicht man mühelos mit den Füßen den Boden. Dabei ergänzt sich die Sitzhöhe von nur 690 mm optimal mit dem zum Fahrer geführten Alulenker. Die großen Trittbretter aus Aluminiumguss sind leicht nach oben abgewinkelt und gestatten ein sehr entspanntes Fahren auch und gerade auf längeren Strecken. Hinter der Sitzfläche bietet der sich anschließende Soziussitz eine gute Beckenabstützung für den Fahrer. Auch dem Sozius steht eine lange und breite Sitzfläche zur Verfügung. So können zwei Personen vollen Cruising-Komfort genießen. Unter dem abschließbaren Soziussitz findet man ein praktisches Staufach für Papiere, Werkzeug und ein Bügelschloss.

Beim Design des Hecks der DN-01 wurde derselbe Gestaltungsaufwand betrieben wie bei der markanten Front. Hier sind der Soziussitz und die breite Kombileuchte organisch in die Formgebung integriert und betonen so die ganzheitliche Gestaltung der Maschine. Dabei wirken die ebenfalls integrierten Soziushandgriffe wie buschige Augenbrauen über der Rücklichteinheit. Darin sitzen außen Blinker mit gelben Birnen und in der Mitte ein sehr helles LED-Rücklicht in Multi-Segment-Bauweise, die unübersehbare Signale für den nachfolgenden Verkehr setzen.

Auch im unteren Bereich der Verkleidung setzt sich der hohe Designanspruch unvermindert fort. Elegant umschließt die Verkleidung den Kühler und trifft sich dann weiter unten mit den Trittbrettern und auf der rechten Seite mit der 2-in-1-Auspuffanlage. Letztere mündet in einem verchromten Schalldämpfer mit modernem Dreiecksquerschnitt. Auf der anderen Seite arbeitet die Einarm-Schwinge. Deren hochfunktionale Optik harmoniert perfekt mit den Aluminiumfelgen und ihren fünf zweigliedrigen Speichen.

Bei Verzicht auf jegliche Grafikelemente beschränkt sich die Markenkennzeichnung auf dezente HONDA Flügel an den beiden Tankseiten. Diese Cloisonné-Motive demonstrieren die Urheberschaft HONDAs an dieser Motorradinnovation und reflektieren subtil den hohen Anspruch an Konstruktionsqualität, Verarbeitung und Prestige der neuen DN-01.

Farbkonzept

Mit ihrem betont eigenständigen Design eines Performance Cruisers markiert die DN-01 den Beginn einer neuen Epoche des Motorradbaus. Ihre organischen Linien verkörpern das Konzept der „Total Integration“ mit dynamischer Individualität. Und die Hochwertigkeit ihrer Konstruktion und Verarbeitung stehen für Besitzerstolz und vollendetes Fahrvergnügen.

Perfekt in Szene gesetzt wird das moderne Styling der neuen DN-01 von zwei geheimnisvoll-dunklen Farbvariationen. In Schwarz glänzt sie edel-elegant und unterstreicht das Glitzern ihrer Chrompartien und die sehnigen Kurven ihrer Verkleidung. In der dunklen Purpur-Variante strahlt sie weithin sichtbar Hochwertigkeit und Prestige aus und setzt einen Lichtpunkt in der Dämmerwelt zwischen Traum und Alltag.

Ausstattung

HONDA Ignition Security System (HISS)

Wie die meisten hubraumstärkeren HONDA-Motorräder verfügt die neue DN-01 über das äußerst effektive HISSDiebstahlsicherungssystem. Es bewirkt, dass der Motor nur mit einem der beiden Originalschlüssel gestartet werden kann, so dass eine der üblichsten Diebstahlsvarianten, das Wegfahren, unmöglich gemacht wird. Da HISS den Motor direkt an der Zündung abschaltet, kann es weder durch Kurzschließen der Zündung noch durch Austausch des Zündschaltermoduls umgangen werden.

HONDA NSA 700 A 2008, Purple

HONDA NSA 700 A 2008, Schwarz

DIE TECHNISCHEN DATEN
(Modelljahr 2008)
DAS TRIEBWERK
Bauart V-Zweizylinder-Viertaktmotor (52°) , DOHC
Kühlung Flüssigkeitsgekühlt
Hubraum 680 cm³
Bohrung x Hub 81 x 66 mm
Verdichtung 10,0 : 1
Ventile pro Zylinder 4
Gemischaufbereitung HONDA PGM-FI-Benzineinspritzung, 36 mm
Abgasreinigung G-Kat
Abgasverhalten EURO-3
Leistung 45 kw / 61 PS bei 7.500 u/min.
(25 kw / 34 PS gegen Aufpreis)
Drehmoment 64,0 Nm bei 6.000 u/min.
Starter Elektrostarter
DIE KRAFTÜBERTRAGUNG
Getriebe HFT (stufenlose Automatik)
Kupplung HFT (automatisch)
Antrieb Kardan
Höchstgeschwindigkeit Keine Angabe
DAS FAHRWERK
Rahmenbauart Stahl-Doppelschleifen-Rohrrahmen
Vorderradaufhängung 41 mm Teleskopgabel
Hinterradaufhängung Stahl-Kastenschwinge mit Zentralfederbein, Federvorspannung 7-fach einstellbar
Federweg vorn 106 mm
Federweg hinten 120 mm
Bremsanlage vorne 2 Scheiben, 296 mm, 3 Kolben mit CBS-Bremssystem und ABS
Bremsanlage hinten 1 Scheibe, 276 mm, 3 Kolben mit CBS-Bremssystem und ABS
Felgengröße vorne 3.50 x 17
Felgengröße hinten 6.00 x 17
Bereifung vorne 130/70-ZR17
Bereifung hinten 190/50-ZR17
Lenkkopfwinkel 28°30'
Nachlauf 114 mm
DIE ELEKTRIK
Zündung Elektronische Transistorzündung
Drehstromgenerator 450 W
Batterie 12 V / 12 Ah
DIE DIMENSIONEN
Gesamtlänge 2.315 mm
Gesamtbreite 820 mm
Gesamthöhe 1.115 mm
Radstand 1.605 mm
Bodenfreiheit 135 mm
Sitzhöhe 690 mm
Trockengewicht Keine Angabe
Leergewicht (fahrfertig) 270 kg
Gewichtsverteilung Keine Angabe
Zulässiges Gesamtgewicht Keine Angabe
Tankinhalt inkl. Reserve 15,1 Liter (Benzin Normal Bleifrei)
Ø Verbrauch auf 100 km Keine Angabe
DIE AUSSTATTUNG
Besonderheiten
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Farben
  1. Purple
  2. Schwarz
Gewährleistung 24 Monate
Garantie 24 Monate
Inspektionsintervall
  1. 1.00 km,
  2. 6.000 km,
  3. 12.000 km usw.


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